Gemeinde im Kirchspiel Stadtfeld-Diesdorf
In der Markusgemeinde treffen sich Menschen im westlichen Magdeburg, um mit Freude Gottes Wort zu hören und daraus ihr Leben zu gestalten. Die Orientierung an Jesus Christus und die Gemeinschaft in der Gemeinde verbindet sie.
Die Markusgemeinde hat 2007 ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Ihre Vorgeschichte reicht bis in die 1920er Jahre. Die Kirche liegt etwas verborgen in der Heinrich-Zille-Straße am Rande der Großen Diesdorfer Straße. Hier findet sich ein lebendiger Ort des Gottesdienstes, des Gespräches und fröhlicher Gemeinschaft. Die Gemeinde lädt Christen und Interessierte ein, die eigenen Erfahrungen in das Gespräch mit Christus und mit anderen Menschen zu bringen.
Singkreis, Flötenkreis, Seniorenkreis und Gesprächskreis sind Räume der Begegnung. In der Christenlehre, im Konfirmandenunterricht und im Jugendkreis können junge Menschen Wege zum Glauben finden oder vertiefen. Die Krabbelgruppe der ganz Kleinen trifft sich am Freitagnachmittag. Außerdem probt der Kreisposaunenchor in der Markuskirche.
Im Gottesdienst werden die Weisheit der Kirche, Neugier für Aktuelles und persönliche Lebensfragen mit dem Gotteswort in eine lebendige Beziehung gebracht. Gern wird das im Anschluss mit einem (fair gehandelten) „Kirchenkaffee” vertieft. Ein Kindergottesdienst ist gleichzeitig im Angebot. Die Gottesdienste finden vierzehntägig statt, im Wechsel mit der Gemeinde in Diesdorf, mit der eine enge Verbindung im Kirchspiel Stadtfeld-Diesdorf besteht. Regelmäßig können Alt und Jung einen biblisch-thematisch gestalteten Familiengottesdienst erleben.
Zu den meisten Veranstaltungen – zu denen auch Konzerte gehören oder Begegnungen wie der Weltgebetstag oder die Osternacht – wird in die Markuskirche eingeladen. Der schlichte Flachbau wurde – im Rahmen des Sonderbauprogramms der Kirchen in der DDR – 1979 eingeweiht. Der langgestreckte schöne Raum – wie eine „Arche” – wird durch ein großes stählernes Kreuz überragt, das von dem Magdeburger Künstler Wilfried Heider geschaffen wurde. Es wirkt in seiner Ästhetik „umarmend” und richtungweisend zugleich. Es ist ein ausdrucksstarkes Symbol für die Markusgemeinde, die sich im Stadtteil als Heimat für Christen und für Menschen „unterwegs” versteht. Lassen Sie sich gern zu uns einladen.
Fotos: 1) Markuskirche; 2) Kindertag
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