Gedenken am 20.12
Ein Jahr nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt wird der Tag in Magdeburg dem Gedenken gewidmet.
11:00 Uhr | Ökumenischer Gottesdienst
Gemeinsam mit Vertretern anderer christlicher Kirchen in Magdeburg und der Landeshauptstadt laden wir zum Gedenkgottesdienst in die Johanniskirche. Die Teilnahme am Gottesdienst ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Anmeldung erfolgt über ein Onlineportal der Landeshauptstadt. Anmeldung und Hinweise zum Gedenkgottesdienst Der Gottesdienst wird im MDR übertragen.
17:30 Uhr | Gedenkveranstaltung
Von 17:30 bis 18:30 ist die Gedenkveranstaltung der Landeshauptstadt Magdeburg für Betroffene und Hinterbliebene sowie geladene Gäste. In der Gedenkstunde in der Johanniskirche werden unter anderem Oberbürgermeisterin Simone Borris, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff sowie Vertreter verschiedener Religionen sprechen. Die gesamte Gedenkveranstaltung wird live im Fernsehen des MDR übertragen.
Großbildschirm für Außenübertragung
Für Interessierte, die die Veranstaltung in unmittelbarer Nähe verfolgen möchten, wird vor der Johanniskirche ein Großbildschirm aufgestellt. Wegen der Veranstaltungen und der Außenübertragung sind die Johannisbergstraße und die Jakobstraße zwischen der Ernst-Reuter-Allee und der Julius-Bremer-Straße am 20. Dezember voll gesperrt.
Rückzugsort in der Festung Mark
Wer in räumlicher Distanz und nicht unter freiem Himmel, aber gemeinsam mit vielen anderen die Gedenkveranstaltung im Fernsehen verfolgen möchte, hat dazu in der Festung Mark die Möglichkeit. Hier erfolgt in ruhiger Atmosphäre auf mehreren Leinwänden die Live-Übertragung.
19:00 Uhr | Lichterkette rund um den Alten Markt
Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung wird es rund um den Alten Markt eine Lichterkette in Erinnerung an die Folgen des Anschlags geben. Die Formation wird um 18:45 Uhr beginnen, die Entzündung der Kerzen nach dem Glockengeläut.
Glockengeläut
Um 19:02 Uhr, dem Zeitpunkt des Anschlags im vergangenen Jahr, werden alle Glocken in Magdeburg läuten und damit ein weiteres starkes Zeichen des Gedenkens setzen.
