Evangelischer Kirchenkreis Magdeburg

"Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen." Mt.25,43

In unseren Kirchengemeinden gibt es bereits Kontakte zu Flüchtlingen. Kirchengemeinden stellen Räume für Sprachunterricht zur Verfügung und begleiten Flüchtlinge auf ihren Wegen als Christen.  Viele sind bereit, die Willkommenskultur in unserer Stadt Magdeburg zu stärken und Flüchtlinge zu unterstützen.

Beispiele dafür sind Sprachförderung, Hausaufgabenhilfe, Freizeitangebote, Begleitung bei Behördengängen, Begleitung bei der Vorbereitung zur Arbeitsaufnahme, Eröffnen von Begegnungsmöglichkeiten. Die konkreten Aufgaben ergeben sich an Hand der Bedürfnisse der Flüchtlinge.

Engagieren Sie sich direkt vor Ort, dort wo Sie wohnen. Gehen Sie auf Menschen zu, dort, wo Sie leben. An Hand des Flyers „Hilfe. Angebot und Nachfrage für Helferinnen und Helfer“ können Sie sich weiter orientieren.

PDF-Flyer  „Hilfe. Angebot und Nachfrage für Helferinnen und Helfer“

Ein Zentrum als Anlaufstelle im evangelischen Kirchenkreis Magdeburg ist das „Cafè Krähe“. Die Evangelische Hoffnungsgemeinde betreibt das „Cafè Krähe“ seit Mitte der 90er Jahre als Integrationstreff besonders für Flüchtlinge aus aller Welt. Seinen Namen erhielt das „Cafè Krähe“ durch das Gemeindezentrum im Krähenstieg 2 in Magdeburg. Kaffee gibt es hier nur nach dem sonntäglichen Gottesdienst oder bei Bedarf. Flüchtlinge aus 20 Nationen mit verschiedenen Ethnien und Religionen treffen sich in der Hoffnungsgemeinde und bekommen vielfältige Unterstützung.

Und noch ein Beispiel: In den Schulkinderhäusern (Schulhorte) in Trägerschaft des Kirchenkreises werden derzeit Internationale Elterncafés ebenfalls als Angebot zur Begegnung ausprobiert.

Stephan Hoenen, Superintendent.